Benjamin aka Benni – der neue Kollege im Fanprojekt

Hallo zusammen,
ich heiße Benni und bin seit dem 01.03.2019 bei der Stadt Wolfsburg als Sozialarbeiter im Anerkennungsjahr tätig. Genauergenommen bin ich seit dem 18.06.2019 ein weiterer Ansprechpartner für Euch im Fanprojekt. Als ewiger Fan unseres VfL Wolfsburg ist das natürlich eine Traum-Kombination.

Benjamin „Benni“ Pawel

Bevor ich Sozialpädagogik studiert habe, habe ich eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger sowie zum Rettungsassistenten absolviert und war insgesamt 18 Jahre im Gesundheitswesen tätig. Die meiste Zeit davon im Rettungsdienst hier in der Region.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch,
Benni

Neue Bildungsoffensive – Wolfsburger Schule für Vielfalt!

Pünktlich zum Diversity-Tag (28.05.2019), ein jährlich wiederkehrender, bundesweiter Aktionstag, der dazu aufruft, sich für Vielfalt einzusetzen und gesellschaftliches Bewusstsein für Vielfalt zu schaffen, starten das Fanprojekt der Stadt Wolfsburg und der VfL Wolfsburg das BildungsprojektWolfsburger Schule für Vielfalt“. Ziel ist es, dass sich Schüler*innen nachhaltig mit den Themenschwerpunkten Zivilcourage, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie Sexismus und Homophobie auseinandersetzen und sensibilisiert werden. Das außerschulische Angebot richtet sich an Schüler*innen aller Schulformen ab der neunten Klasse. Die Idee ist im Rahmen der Kampagne #Vielfalt entstanden und ist ein weiterer wichtiger Baustein der kooperativen Demokratie- und Vielfaltsförderung des Fanprojekts und des VfL Wolfsburg.

Antje Arnds und Björn Ferneschild – hauptverantwortlich für das Bildungsprojekt „Wolfsburger Schule für Vielfalt“

Uns war es wichtig, dass wir ein nachhaltiges Angebot konzipieren, welches als Ergänzung zu den schulischen Bildungsschwerpunkten fungieren kann.“, erklärt Björn Ferneschild, Pädagoge des VfL Wolfsburg und einer der beiden Verantwortlichen des Bildungsangebotes. Mit Hilfe einer regelmäßigen Überprüfung und Evaluation der Themenschwerpunkte werden ein hoher Aktualitätsbezug sowie abwechslungsreiche Inhalte gewährleistet. „Wir sind der Überzeugung, dass die nachhaltige Vermittlung von demokratischen Grundwerten stets am Puls der Zeit orientiert sein muss, denn nur so können wir auf gesellschaftlich relevante Strömungen und Themen reagieren.“, begründet Antje Arnds, Sozialarbeiterin des Fanprojekts und ebenfalls verantwortlich für das außerschulische Angebot. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Konzeption und Durchführung eines eigenen Projekts durch die teilnehmenden Schüler*innen sowie ein abschließender Markt der Möglichkeiten mit allen Projektschulen. „Wir wollen nicht nur Werte und Inhalte vermitteln, sondern möchten den Schüler*innen und Schulen die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen und gemeinsame Projekte zu initiieren.“, erläutert Antje Arnds im Hinblick auf den Abschluss des Projekts. „Das Siegel ist also nicht nur als ein Format der Bildung und Wertevermittlung zu sehen, sondern es ermöglicht, einen gesamtstädtischen Schulterschluss herbeizuführen und Synergien zu erzeugen.“, ergänzt Björn Ferneschild.

Die Workshops werden nach den Sommerferien im Grün-Weißen Klassenzimmer des VfL Wolfsburg stattfinden.

Interessierte Schulen können sich bei den Verantwortlichen Mitarbeiter*innen des Fanprojekts oder des VfL Wolfsburg melden:

Antje Arnds
antje.arnds@stadt.wolfsburg.de
0160 97813898

Björn Ferneschild
bjoern.ferneschild@vfl-wolfsburg.de
05361 8903-653

Streetkick gegen Homophobie – Wolfsburg ist bunt!

Am Samstag, den 01.09.2018 fand der Streetkick gegen Homophobie von 10-16 Uhr am ZOB statt – eine gemeinsame Aktion vom Fanprojekt Wolfsburg und der VfL Wolfsburg Fußball GmbH. Auf einem Straßenfußball-Court traten insgesamt neun Teams in zwei Gruppen gegeneinander an. Im Finale spielten die Mannschaften „3 Wölfe“ und „JUSOS“, wobei sich das Geflüchteten-Team „3 Wölfe“ durch einen knappen 1:0-Erfolg den Turniersieg holte. Der dritte Platz ging an das Team „Holzköpfe“, die sich mit 6:5 gegen das Team „Jugendförderung“ durchsetzen konnten. „Wir sind mit der Veranstaltung absolut zufrieden. Viele Leute sind hier, denen es am Herzen liegt, gegen Diskriminierung vorzugehen. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg dieses Zeichen in der Stadt setzen können.“, berichtet Antje Arnds vom Fanprojekt der Stadt Wolfsburg. Der Gedanke, der hinter dem Turnier steht, wurde dabei von allen Teilnehmern gelebt. Zwar wurde im sportlichen Sinne gegeneinander gekämpft und jedes Team war mit Ehrgeiz dabei. Am Ende zollten die Teams einander aber  vor allem Respekt und standen für eine gemeinsame Sache: Wolfsburg ist bunt! Schließlich war es die erste öffentliche Veranstaltung gegen Homophobie in Wolfsburg. Dank der tollen Unterstützung des „OFC Wolfsblut“, die im Turnierverlauf zwar „nur“ einen Punkt geholt haben, und dennoch 150 Prozent auf den Rängen gaben, wurde der Streetkick nicht nur sichtbar, sondern auch unüberhörbar. „Ein Teil von uns konnte nicht nach Leverkusen fahren, stattdessen wollen wir hier jetzt ein Zeichen setzen gegen  Ausgrenzung, gegen  Diskriminierung, gegen Homophobie und gegen veraltete Vorurteile. Das ist eine richtig gute Veranstaltung und wir sind mit vollem Einsatz dabei.“, erklärt Marcel Otte vom VfL-Fanclub Wolfsblut.
Das Onkel Emma (Queeres Zentrum aus Braunschweig), die Aids Hilfe Wolfsburg sowie die QFF (Queer Football Fanclubs) waren ebenfalls dabei und mit einem Info-Stand vertreten. Dadurch bot sich Bürger*innen die Möglichkeit niedrigschwellig Kontakt aufzunehmen und die jeweiligen Angebote kennenzulernen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich für eure Teilnahme und das Engagement bedanken!
Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung und ein weitere
r wichtiger Schritt, um Diskriminierung und Ausgrenzung entgegenzuwirken sowie Vielfalt und Diversität zu fördern. „Wir machen hier mit, weil wir ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homophobie setzen wollen. Es ist ein super Turnier, herrliches Wetter, super klasse Leute machen mit. Ich hoffe, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten, dass Wolfsburg toleranter und ein bisschen bunter wird.“, so Ahmede Metsahel von den JUSOS Wolfsburg.

 

#Vielfalt – Streetkick gegen Homophobie!

Gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und Diversität und gegen Homophobie und Ausgrenzung setzen – beim Streetkick gegen Homophobie am 1. September 2018 von 10 – 17 Uhr am ZOB (Porschestraße 1, 38440 Wolfsburg) in Wolfsburg. Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Sportveranstaltung vom Fanprojekt Wolfsburg (Stadt Wolfsburg) und der VfL Wolfsburg Fußball-GmbH. Kapitänin der VfL-Frauen, Nilla Fischer, geht mit bestem Beispiel voran und führt die Double-Siegerinnen seit mehr als einem Jahr mit einer Regenbogenkapitänsbinde auf das Feld. Darüber hinaus war sie 2017 Botschafterin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Niedersachsen-Bremen. Zu diesem Streetsoccer-Turnier möchten wir Fanclubs, Fußballmannschaften und Organisationen einladen und deren Solidarität und Unterstützung durch die Teilnahme verdeutlichen. Die Veranstaltung soll von einem kleinen Bühnenprogramm sowie Informationsständen begleitet werden. Der Streetkick gegen Homophobie ist als ein wichtiger Schritt in der Antidiskriminierungsarbeit des Fanprojekt Wolfsburg und der VfL Wolfsburg Fußball-GmbH zu sehen und soll sensibilisieren als auch Vorurteile abbauen.

Habt ihr Lust beim Streetkick gegen Homophobie als Turnier-Mannschaft mitzuwirken und aktiv ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz im Fußball zu setzen? Dann meldet euch mit einem eigenem Turnier-Team per Mail bis zum 19.08.2018 an. Die Mannschaften setzen sich aus drei Feldspieler*innen (+ Ersatzspieler*innen) zusammen.